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Theorie trifft Praxis – Studierende zu Besuch im Albertinen Krankenhaus
Einmal hinter die Kulissen eines Krankenhauses blicken – das durften Studierende der Medical School Hamburg am vergangenen Montag im Rahmen einer Exkursion in das Albertinen Krankenhaus.
Im Rahmen des interdisziplinären Masterstudiengangs „Digital Health Management“ konnte eine Gruppe Studierender gemeinsam mit Prof. Dr. med. Marc Baenkler bei ihrem Besuch erleben, wie die Inhalte ihres Studiums praktische Anwendung finden können.
Zum Auftakt gab es eine Einführung in die Unternehmensgeschichte, Struktur und aktuelle Zahlen des Albertinen Krankenhauses durch dessen Geschäftsführer Christian Rilz. Dabei konnten die Studierenden nicht nur lernen, warum die Geriatrie aus dem Albertinen Haus inzwischen in das Albertinen Zentrum für Altersmedizin umgezogen ist und welche Rolle Krankentransporte dabei gespielt haben, sondern auch, wie notwendige Investitionen in einem freigemeinnützigen Krankenhaus finanziert werden und wie sich die Krankenhauslandschaft in den letzten zehn Jahren verändert hat.
Als besonderes Highlight durfte die Gruppe Herrn Rilz im Anschluss all das fragen, was sie vom Geschäftsführer eines Krankenhauses schon immer einmal wissen wollte – von seinem Arbeitsalltag bis hin zu möglichen Strategien für die Krankenhausreform stand er den Studierenden Rede und Antwort und konnte die Gruppe mit seinen anschaulichen Beispielen begeistern.
Zum Abschluss gab es eine Führung durch das Albertinen Krankenhaus, unterstützt von verschiedenen Fachpersonen der jeweiligen Bereiche. Im 2024 eröffneten Zentrum für Altersmedizin gewannen die Studierenden einen Einblick, wie modernste Patientenversorgung in der Geriatrie infrastrukturell umgesetzt werden kann – von der Nummerierung der Zimmer bis hin zur Platzierung der Nasszellen konnte Daniel Centgraf, pflegerischer Leiter des Zentrums erklären, welche Überlegungen bei der Planung und Umsetzung besonders berücksichtigt worden sind. Auch die therapeutischen Räume mit dem Stolpertrainer, der Kletterwand oder der Therapieküche beeindruckten die Gruppe spürbar.
In der Zentralen Notaufnahme konnte die Gruppe dann nicht nur sehen, wie der laufende Betrieb trotz Baumaßnahmen weitergeführt wird, sondern auch mit dem pflegerischen Abteilungsleiter Michael Wittig über die Herausforderungen einer Notaufnahme und Ideen, welche Lösungsansätze es dafür geben könnte, sprechen.
Die Studierenden konnten viele praktische Einblicke und einen offenen Dialog erleben – ein gelungener Tag für alle Beteiligten.


